Tipps für naturnahes Gärtnern

 

Ein naturnaher Garten hat vier wesentliche Elemente: eine blütenreiche Wildblumenwiese (wenigstens in Teilbereichen),  Staudenbeete (evt. durchsetzt mit ein- und zweijährigen Blühpflanzen), heimische Sträucher, möglichst als gemischte Hecke, mit ihren insektenfreundlichen Blüten und vogelfreundlichen Früchten) sowie heimische Laubbäume, sofern Platz vorhanden. Dazu gehören einige Grundsätze, um Bienen, insbesondere Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge in den Garten zu locken – und mit ihnen Vögel, Fledermäuse, Amphibien und Kleinsäuger:

  • Standortangepasste Nahrungs- und Wirtspflanzen in ausreichender Menge
  • Wiesen, die (wenigstens zum Teil) mit einheimischen Wildblumen aufgewertet und nur zweimal gemäht werden
  • Mähen in Abschnitten, um nicht alle Insekten dabei zu töten oder alle Nahrungsquellen gleichzeitig zu beseitigen
  • Verzicht auf Mähroboter, Laubsauger
  • Verschiedenartige Nistplätze für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Insekten
  • Baumaterial für den Bau von Brutzellen
  • Totholz, Sand, Lehm, Steine
  • Wasser
  • Winkel, die sich selbst überlassen bleiben
  • Laub und Pflanzenreste
  • Verwelkte Pflanzen, die über den Winter stehen bleiben
  • Verzicht auf Dünger, Insektizide, Herbizide
  • Verzicht auf unfruchtbare, kurzlebige Hybridpflanzen
  • Begrünte Fassaden
  • Komposthaufen
  • Nistplätze für Vögel und Fledermäuse

      Eva Rosenkranz

 

Nächster Termin:

Festtag zum 100-jährigen Vereinsjubiläum am 19.10.2019

 

Hier geht´s zum Terminüberblick 2019

 

Hier ein Lesetipp zum Buchsbaumzünsler

 

Hier geht es zu Informationen zum Thema Raupen und Gespinste

 

Tipps zum naturnahen Garten und zum Thema Plastikdiät im Garten

 

Unser Infoblatt zum Thema Blumenwiesen und Wildblumenmatten finden Sie hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zum Impressum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© 2013 - 2019 Obst und Gartenbauverein Finning e.V.